Wie läuft so eine therapeutische Sitzung ab?



Die Behandlungen laufen nach folgendem Schema ab:

1. Erstbehandlung (60-80 Minuten)

a. Anamnese, eine ausführliche Befragung von Kopf des Fuß zu allen aktuten oder wiederkehrenden Beschwerden.

b. Sichtbefund zur Beurteilung der Proportionen, des Körperreliefs, sowie von Schwellungen oder Einziehungen.

c. Tasbefund des gesamten Körpers in Hinblick auf Fülle & Leere, Hyper- & Hypotonus, Schmerz & Taubheit, Feuchtigkeit & Trockenheit, Hitze & Kälte und anderer tastbarer Auffälligkeiten

d. Erstellung einer ersten Arbeitshypothese unter Einbeziehung möglichst aller Auffälligkeiten

e. Probebehandlung

2. Folgebehandlungen (40-60 Minuten)

Die Folgebehandlungen lassen sich vom reaktiven Verhalten des Körpers leiten. Es geht dabei um einen interaktiven Prozess, in dem Hypothesen verfolgt, korrigiert, verworfen und neue Arbeitshypothesen verfasst werden. Es handelt sich ausdrücklich um Arbeitshypothesen und keine theoretischen Hypothesen, da die intentionale Berührung eine möglichst positive Resonanz im Patientenkörper hervorrufen muss, um als Erfolg verbucht werden zu können. Die wahrgenommen, teils provozierten Reaktionsmuster des Körpers helfen dem Patienten, sich selbst besser kennen- und verstehen zu lernen.